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Riga –

Hauptstadt des Jugendstils in Europa

 

Anfang Dezember 2017 reiste ich für 4 Tage nach Riga, der den meisten unbekannten Hauptstadt Lettlands.

Nach nur knapp 2 Stunden Flugzeit wurden wir von unserer herzlichen Reiseleiterin Regina am überschaubaren Flughafen empfangen. Sie arbeitet für Tour Vital, einen Kooperationspartner der Thomas Cook Touristik und begleitet schon seit Jahren Reisegruppen durchs Baltikum.

 

Mit dem Bus ist das Zentrum Rigas recht schnell erreicht. Man überquert dabei den Fluss Daugava, der im Sommer Ziel vieler Schiffe ist.

Am nächsten Tag starteten wir gut gestärkt vom Frühstück unsere Entdeckungstour durchs Stadtzentrum. Hier ist alles bequem zu Fuß erreichbar, da die Hauptsehenswürdigkeiten eng beieinander liegen und durch viele kleine Straßen und Gassen miteinander verbunden sind.

 

 

Haupttreffpunkt ist der Rathausplatz, der im Mittelalter der Marktplatz der Stadt darstellte. Hier sticht vor allem das imposante Schwarzhäupterhaus mit seiner roten Fassade ins Auge.

 

 

Einen schönen Panoramablick über die Dächer der Altstadt kann man von der Aussichtsplattform der St. Petri Kirche genießen. Ein Lift bringt uns auf den Turm der höchsten und prachtvollsten Kirche Rigas.

 

 

Etwa 1/3 des Stadtzentrums wurde im Jugendstil erbaut. Es lohnt sich entlang der beeindruckenden Fassaden der Elizabetes- und Alberta Straße zu schlendern und den ein oder anderen Blick in die Treppenhäuser zu erhaschen.

 

 

Zur Adventszeit funkelt und glitzert es in Riga an allen Ecken. Die ganze Stadt ist mit Lichtern geschmückt und am Domplatz lädt ein gemütlicher Weihnachtsmarkt zum Bummeln ein.

 

Kulinarisch hat Riga einiges zu bieten. Von einfachen und preiswerten Selbstbedienungslokalen mit einheimischer Kost bis hin zu stilvollen Restaurants wie z.B. dem Kalku Varti ist für jeden Geschmack und Geldbeutel das Passende dabei.

Auch die Markthallen sind ein Besuch wert. Hier werden frisches Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch, sowie zahlreiche Textilien angeboten. Ein reges Treiben und Handeln konnten wir hier beobachten.

Ein Tipp meinerseits für einen schönen abendlichen Ausklang ist die Skyline Bar im Radisson Blu Hotel. Man gelangt mit dem Aufzug in die 26. Etage des Hauses und genießt das nächtliche Lichtermeer der Stadt bei Musik und einem leckeren Cocktail.

 

Überwältigt von den vielen Eindrücken der Hauptstadt, fuhren wir am nächsten Tag etwa 1 Stunde mit dem Bus ins Landesinnere. Kaum passierten wir die Stadtgrenze, öffnete sich schon das ländliche Lettland für uns. Wir erreichten den Nationalpark Gauja, der vor allem im Sommer ein Eldorado für Wanderer und Aktivurlauber ist.

 

 

Wir besichtigten das Museumsreservat Turaida und nahmen dabei Einblick in die mittelalterliche Geschichte der Region. Viele Erzählungen von Regina, machten diese Epoche wieder lebendig.

 

 

 

 

Der krönende Abschluss war dann jedoch die Fahrt nach Sigulda zur Rennrodel- und Bobbahn. Hier wurde uns ein einmaliges Erlebnis geboten, das in der Regel nur den Profisportlern vorbehalten ist. Auf einer Strecke von 1000m und 16 Kurven wagten wir uns ins Bobabenteuer. Eine rasante Fahrt, die ich sicher nicht vergessen werde und die jedem Gast nur zu empfehlen ist.

 

Wie es meistens ist, ging die Zeit viel zu schnell vorbei und es hätte noch so viele Dinge zu entdecken gegeben.

 

Ich hoffe, ich konnte Sie neugierig aufs doch unbekannte Baltikum machen. Ich werde auf alle Fälle wieder kommen und würde mich freuen, auch Ihnen meine Empfehlungen und Tipps weitergeben zu können.

 

Drīzumā redzēsimies

Ihre Karin Hohnl